US-Exporteure dürfen wieder Rindfleisch in die Volksrepublik verkaufen. Im Gegenzug wird chinesischen Anbietern der Absatz von gekochtem Geflügelfleisch in den Staaten erlaubt sein. Das ist ein Ergebnis des „100-Tage-Aktionsplans“, den US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping hatten. Laut amerikanischer Botschaft sollen die US-Rindfleischlieferungen bis spätestens zum 16. Juli wieder aufgenommen werden. Seit Ende 2003 galt ein chinesisches Einfuhrverbot für US-Rindfleisch zum Schutz vor BSE. 

Die US-Rindfleischbranche schätzt, dass die Marktöffnung umgerechnet rund 2,4 Mrd. € wert ist. Die Vereinigung der US-amerikanischen Rinderzüchter (NCBA) sprach von einer „historischen Handelsvereinbarung“, deren Wert nicht „überbewertet“ werden könne, denn sie ebne den Weg zu 1,4 Milliarden Konsumenten. 2003 wurden rund 12.000 t Rindfleisch exportiert, für 2017 werden 950.000 t kalkuliert. (az)
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