US-Haushaltskürzungen

Fleischkontrolleure bekommen Gehalt

Am Mittwoch hat der US-Senat zusätzliche Finanzmittel von 55 Mio. US-$ für die Lebensmittelüberwachung bewilligt, berichtet das Internetportal von The Progressive Farmer. Der Betrag muss noch bis Ende März vom Repräsentantenhaus genehmigt werden.

Das Geld soll Lücken im Agrarhaushalt stopfen, die entstehen, weil sich die politischen Lager in den USA nicht auf einen langfristigen Haushalt einigen können. Solange greifen automatische Haushaltskürzungen. US-Agrarminister Tom Vilsack rechnet für sein Ministerium USDA im laufenden Fiskaljahr mit 7,6 Prozent weniger Geld.

USDA-Verantwortliche hatten kürzlich Alarm geschlagen, dass wegen dieser Kürzungen demnächst ein Drittel der Mitarbeiter zeitweise in Urlaub geschickt werden müsse. Betroffen gewesen wären auch die Fleischinspekteure.

Agrarzahlungen an US-Farmer sind ebenfalls von den automatischen Haushaltskürzungen betroffen. Rund 350.000 von ihnen haben in einigen Programmen bereits Schecks erhalten, die nicht mehr durch den Agrarhaushalt gedeckt sind. Nach Informationen von The Progressive Farmer handelt es sich jedoch nur um kleinere Beträge von durchschnittlich 500 US-$ pro Betrieb. Sie sollen mit den Direktzahlungen verrechnet werden. (db)
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