EU-Ökoverordnung

Fortschritte im Trilog


Vor allen Dingen bei den Kontrollen der Ökobetriebe zeichne sich eine Einigung ab, berichtet Martin Häusling von den Grünen im Europaparlament. Nach dem 5. Trilog in dieser Woche geht er davon aus, dass es bei jährlichen Besuchen durch fachkundige Ökokontrolleure bleibt. Umstritten bleiben die Grenzwerte, etwa für Pflanzenschutzmittel, die in Ökolandbau nicht eingesetzt werden. Die EU-Kommission besteht auf strengen Grenzwerten von nahezu Null, um den Verbraucher zu schützen. Das Parlament und die EU-Mitgliedstaaten lehnen Grenzwerte ab, weil sie den Ökolandbau belasten und für ihn für Verschmutzungen von anderen verantwortlich machen. Häusling ist zuversichtlich, dass sich der Ministerrat und das Parlament mit ihrer Mehrheit gegen die Kommission in der Frage der Grenzwerte durchsetzen werden. Der Deutsche Bauernverband (DBV) beklagt die Sturheit der EU-Kommission. Der Ökolandbau sei besonders in Krisenzeiten eine Alternative für manche Landwirte, erklärte der DBV. Deshalb müsse es möglichst rasch eine neue und eine praktikable EU-Ökoverordnung geben.(Mö) 
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