Produktionsanreize

Frankreich fordert Nachschlag

In mühsamen Verhandlungen verständigten sich die EU-Mitgliedstaaten auf dem EU-Agrarministerrat auf 12 Prozent an gekoppelten Direktzahlungen. Der Kompromiss wird nun von 14 EU-Mitgliedstaaten gekündigt. Sie fordern, dass alle EU-Mitgliedstaaten bis zu 15 Prozent ihrer Direktzahlungen an die Produktion koppeln dürfen. Für Eiweißpflanzen sollen noch einmal 3 Prozent als gezielte Förderung hinzukommen.

Als historische Wende in der Agrarpolitik bezeichnete der französische Landwirtschaftsminister Stephan Le Foll den Vorstoß. Er fordert wieder mehr Einfluss der Politik auf die Agrarmärkte. Belgien, Bulgarien, Zypern, Spanien, Finnland, Ungarn, Italien, Polen, Portugal, Tschechen, Rumänien, Slowenien, Frankreich und die Slowakische Republik setzen sich für mehr gekoppelte Direktzahlungen ein. (Mö)     
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