Französische Medien hatten über Tierschutzverstöße in Schlachtbetrieben berichtet. Als Reaktion darauf wurde eine Untersuchungskommission gegründet. Das Gremium empfiehlt unter anderem die Verbesserung der Transparenz und Überwachung der Praktiken im Schlachtbetrieb, eine bessere Ausbildung des Personals und die Vermeidung zu hoher Arbeitsbelastungen, außerdem eine Stärkung der Wirksamkeit der amtlichen Kontrollen. 


Der französische Landwirtschaftsminister Stéphane erklärte, dass er seinen nationalen Dialog über Fragen des Tierschutzes und die Schlachtbedingungen fortsetzen werde. Es sollen künftig in den Schlachtbetrieben Tierschutzbeauftragte geben und Informanten einen besonderen Schutz genießen. Ziel des Dialogs und der Kontrollen sei vor allem die Stärkung des Verbrauchervertrauens. Eine Umfrage des Forschungsinstituts Ifop im Auftrag der Tierschutzverbände „Brigitte Bardot“ und „Droits des Animaux“ hatte ergeben, dass 85 Prozent der Franzosen einer Videokontrolle positiv gegenüberstehen. (az)
stats