Das Volumen umfasst laut Netzagentur 159.735 kW. 136 Gebote waren bei der Behörde eingegangen, insgesamt wurde für Projekte mit einem Volumen von 558 MW geboten. Das Ausschreibungsvolumen von 150 MW war deutlich überzeichnet. Die Zahl der bezuschlagten Unternehmen sei insgesamt gestiegen, meldete die Netzagentur. Erfolgreich waren insbesondere Multiprojektbieter, aber unter anderem auch eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts.

Zuschlagswert wird erst im September feststehen

Der Zuschlagswert steht noch nicht fest, da in dieser Runde die Preisbildung nach dem Einheitspreisverfahren ("uniform pricing") erfolgt und abgewartet werden muss, ob ein Nachrückverfahren durchgeführt werden muss. Dies steht erst nach dem 1. September 2015 fest.

Zu dieser Frist müssen die erfolgreichen Bieter eine Zweitsicherheit stellen, da der Zuschlag ansonsten erlischt. Sofern für Gebote mit einer Menge von insgesamt mehr als 30 Megawatt keine Zweitsicherheit gestellt wird, führt die Bundesnetzagentur Anfang September 2015 ein Nachrückverfahren durch.

Es mussten 15 Gebote ausgeschlossen werden, da sie die Teilnahmevoraussetzungen nicht erfüllten. Die Ausschlussgründe waren diesmal jedoch weniger fehlenden Unterlagen geschuldet, sondern lagen überwiegend an individuellen Fehlern, wie dem Verwenden alter Formulare oder dem Leisten zu geringer Erstsicherheiten.

Die Zuschläge werden ab sofort auf der Internetseite der Bundesnetzagentur bekannt gemacht. Die erfolgreichen Bieter werden zeitnah über den Zuschlag informiert. (az)
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