Die Zollbeschränkungen zwischen der Ukraine und der EU sind aufgehoben und die Ansiedlung von Unternehmen wird erleichtert. „Das Inkrafttreten dieser Freihandelszone am 1. Januar 2016 verhilft der Ukraine zu einmaligen Vorteilen, um ihre Wirtschaft zu stabilisieren, zu diversifizieren und weiterzuentwickeln“, kommentierte Cecilia Malmström, EU-Kommissarin für Handel, den Schritt. Gleichzeitig verwies sie auf Vorteile für EU-Unternehmen. Diese erhielten einen besseren Zugang zum ukrainischen Markt, der eine Bevölkerung von 45 Millionen Menschen aufweist.

Ukrainische Anbieter wiederum könnten einen bevorzugten Zugang zum EU-Markt mit 500 Millionen Konsumenten nutzen, so Malmström weiter. Voraussetzung sei jedoch, dass die Erzeugnisse von dort den europäischen Standards entsprechen.

Für Konflikte sorgt das bilaterale Abkommen zwischen der EU und der Ukraine allerdings im Verhältnis zwischen Kiew und Moskau. Russland hat seinen Widerstand gegen das Abkommen nicht aufgegeben und vor Weihnachten seinen Freihandel mit der Ukraine ausgesetzt. (az)
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