EU-Agrarministerrat

Freilandeier werden knapp

Wenn die Hennen mehr als 12 Wochen im Stall gehalten wurden, können die Eier nach den Kennzeichnungsregeln der EU nicht mehr als Freilandware verkauft werden. Die Eier können nur noch mit „Bodenhaltung" etikettiert werden, was für den Erzeuger mit Verlusten verbunden ist. Die Niederländer baten deshalb im EU-Agrarministerrat um eine Ausnahmeregelung. Über eine Ausnahmeregelung wegen der Vogelgrippe soll nach niederländischen Wunsch die 12 Wochenfrist verlängert werden. Das Anliegen wurde im Agrarministerrat von mehreren EU-Mitgliedstaaten unterstützt. Aber die EU-Kommission ging nicht darauf ein. Die EU-Kommission argumentierte mit dem Verbraucher, der verlässliche die Angaben über der Haltungsform des Geflügels brauche. (Mö)
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