„Wenn wir uns einig sind, dann können wir alles erreichen", sagte Friedrich bei seinem Antrittsbesuch in Paris. Die deutsch-französische Zusammenarbeit sei auch beim Thema Landwirtschaft und Ernährung für beide Länder und für Europa wichtig, so Friedrich weiter.

Anlässlich seiner ersten Auslandreise setzte Friedrich auch ein deutliches Zeichen für den Agrarexport aus Deutschland. Die landwirtschaftlichen Exportquoten Frankreichs und Deutschlands machten deutlich, dass die Qualität von Lebensmitteln auch in anderen Ländern Europas und der Welt geschätzt würden, so Friedrich.

Außerdem sprach sich Friedrich für Technologieoffenheit aus. „Die Zukunft liegt nicht in der rückwärtsgewandten Verklärung früherer Zeiten, sondern in der Nutzung neuer Techniken und moderner Technologien", so Friedrich. Beim Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen müsse der Aspekt der nationalen Souveränität und Subsidiarität immer berücksichtigt werden, so Friedrich.

Gemeinsam mit Frankreich will Friedrich für ein FAO-Kolloquium im November in Rom, bei dem es um die Umsetzung wissenschaftlicher Forschung für das Miteinander von Ökologie und Ökonomie geht, eine deutsch-französische Arbeitsgruppe einrichten. (sta)

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