Fördermittel

GAK mit neuen Maßnahmen

Im Jahr 2017 stellt der Bund 765 Mio. € für die GAK bereit. Nach einem Beschluss des GAK-Planungsausschusses (Planak) in dieser Woche sollen davon 40 Mio. € für  „neue Maßnahmen" vorgesehen werden, teilt das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) mit.

Davon profitieren sollen  „Kleinstunternehmen" mit weniger als zehn Mitarbeitern. Damit soll ein vor Ort erreichbares Angebot an Gütern oder Dienstleistungen des lokalen bis regionalen Bedarfs aufrechterhalten oder gestärkt werden. Unterstützt werden könnten auch mobile sowie kombinierte Angebote eines Anbieters auch in Mehrfunktionshäusern.

Auf große Zustimmung stoßen die Beschlüsse im Landwirtschaftsministerium in Sachsen-Anhalt. Denn dem Plan zufolge sind nun auch Naturschutzmaßnahmen zur Gestaltung und Wiederherstellung von verschiedensten Biotopen in der Agrarlandschaft erstmals gemeinsam durch Bund und Länder förderbar. „Wir kommen dem Ziel, die GAK zu einem ganzheitlichen Instrument zur Entwicklung ländlicher Räume umzugestalten einen großen Schritt näher", so die Agrarministerin des Bundeslandes, Prof. Claudia Dalbert in einer Stellungnahme.

Auch das Agrarministerium in Rheinland-Pfalz zeigt sich zufrieden. So sei es gelungen, die Beregnungsförderung weiterhin im Förderungskatalog des Bundes zu erhalten, äußerte Staatssekretär Andy Becht in einer ersten Reaktion auf den Beschluss. Das Instrument sei besonders für den rheinland-pfälzischen Gemüseanbau sehr wichtig. Ursprünglich hatte das BMEL geplant, die Beregnung aus der GAK zu streichen. (jst)
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