Fracking

Gabriel muss nachbessern


Kurzfristig müssen Minister Gabriel und seine Kabinettskollegin Barbara Hendricks (SPD) vom Bundesumweltministerium ihren geplanten Entwurf zum Fracking zurückziehen. Vor allem die CDU und die Fraktion der Grünen im Bundestag lehnen die Vorschläge zum Verbot von Fracking in Deutschland ab. Nun kommt der Entwurf von der Tagesordnung der Kabinettsitzung am Mittwoch. Gabriel und Hendricks kündigten an, am 1. April einen neuen Anlauf zu machen.

Abgeordnete der CDU monieren an dem Gesetz, es gehe ihnen nicht weit genug. Sie wollen schärfere Auflagen für das Fracking in Deutschland. Bisher soll es ein Verbot von Fracking bis zu einer Tiefe von 3.000 m geben. Erst unterhalb dieser Grenze können Forschungszwecke durchgeführt werden. Hendricks spricht von Verhältnismäßigkeit, die sie berücksichtigen möchte. Dazu zählt für sie, eine uneingeschränkte Forschungsfreiheit. Die Bundesumweltministerin möchte mit dem Gesetz sichere Regeln einführen, die das Grundwasser schützt und durch das Fraking keine Gefahr für Mensch und Umwelt ausgeht. (da)
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