Die erforderlichen Details der systematischen Untersuchungen werden derzeit zwischen den Bundesländern und dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) abgestimmt. Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zu den Konsequenzen für die Lebensmittelüberwachung hervor.

Fipronil war im Juli in Eiern von Legehennen nachgewiesen worden. Es kann aber nicht ausgeschlossen werden, dass belastete Eier schon vorher im Umlauf waren, so die Bundesregierung in der Antwort.

Darüber hinaus stellt die Bundesregierung fest, dass es offensichtlich Mängel beim Informationsaustausch zwischen den EU-Mitgliedstaaten gegeben habe. Deshalb sollen auf Ebene des Ministerrats und mit der Kommission Vorschläge zur Verbesserung der Schnelligkeit und Verlässlichkeit des Frühwarnsystems erörtert werden. (az)
stats