Das Land NRW hat die wichtigsten Maßnahmen zur Erhaltung und Entwicklung der Artenvielfalt und der Lebensräume in einer Biodiversitätsstrategie erarbeitet. Die Landwirtschaft zieht mit. Eine Rahmenvereinbarung zur Stärkung der Biodiversität unterzeichneten Landwirtschaftsminister Johannes Remmel (Grüne), der Präsident des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes (WLV), Johannes Röring, und sein Kollegen vom Rheinischen Landwirtschaftsverband (RLV), Bernhard Conzen, sowie der Präsident der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen (NRW), Johannes Frizen. „Die Rahmenvereinbarung beschreibt den Weg, wie dieses Ziel auf kooperativem Wege erreicht werden soll“, betonte WLV-Präsident Röring.

Auf lokaler Ebene sollen Runde Tische eingerichtet werden, um Vorschläge zu erarbeiten. „Zur Förderung der Biodiversität hat sich der Vertragsnaturschutz bewährt, der die Nutzungsmöglichkeiten der Flächen einschränkt", erklärte Frizen.  Für die Akzeptanz der Vertragsangebote sei daher die angemessene Honorierung von großer Bedeutung.

Remmel erwähnte, das aktuelle Förderprogramm sei neu ausgerichtet, um die Aspekte Umwelt- und Naturschutz in der Landwirtschaft noch stärker zu fördern. „Wir haben die Weichen für attraktive und finanziell gut ausgestattete Fördermaßnahmen gestellt.“ Nun hoffe Remmel auf grünes Licht aus Brüssel. (az)
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