G20

Gemeinsam gegen Resistenzen

Human- und Tiermediziner der Gruppe der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G20) wollen zusammenarbeiten im Kampf gegen Probleme wie Antibiotikaresistenzen oder bisher unbekannte Erreger. Das teilten das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL), das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) und das Robert-Koch-Institut am Freitag nach einem Treffen mit Kollegen aus öffentlichen Einrichtungen der Tiergesundheit und Humanmedizin aus anderen G20-Staaten in Berlin mit.

Globale Gesundheit auf G20-Agenda

Die Leiter der beteiligten deutschen Institute werteten den Schulterschluss mit den anderen G20-Staaten als "wichtigen Fortschritt für den Gesundheitsschutz". Die deutsche Präsidentschaft in diesem Jahr hatte die globale Gesundheit auf die Agenda der G20 gesetzt. Ein Schwerpunktthema ist der weltweite Kampf gegen Antibiotikaresistenzen. Auch nach dem Treffen der Human- und Tiermediziner jetzt in Berlin wurde vereinbart, das Thema Antibiotikaresistenzen mit "hoher Priorität" voranzutreiben. (pio)
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