Vereinär- und phytosanitärrechtliche Fragen erörterten Vertreter aus Deutschland und China am Rande des High-Level-Seminars zur Intensivierung des Handels im chinesischen Chongqing. Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesagrarministerium (BMEL), Peter Bleser, verhandelte dabei mit dem Vizeminister des Staatlichen Zentralamtes für Qualitätsüberwachung, Inspektion und Quarantäne der Volksrepublik China (AQSIQ), Sun Dawei, in Chongqing, teilte das BMEL mit.

Thema der Gespräche waren Exporterleichterungen von Agrarprodukten wie Schweinefleischerzeugnisse, Geflüge, Äpfel und Getreide. „Die Sicherstellung internationaler Standards muss unser gemeinsames Ziel sein. Durch die Globalisierung brauchen wir diese Standards für Lebensmittelsicherheit sowie Tier- und Pflanzengesundheit“, sagte Bleser.

Kampg gegen Wein-Plagiate

Zudem sprach Bleser die Problematik der Weinplagiate in China an und forderte, dass die Namen der insgesamt 39 deutschen Weinanbau- und Landweingebiete in China für deutsche Weine geschützt werden sollen. „Gerade mittelständische Winzer, Kellereien und Weingenossenschaften müssen mit der guten deutschen Qualität eine reelle Chance auf faire Wettbewerbsbedingungen erhalten“, so Bleser. Die chinesische Seite zeigte Verständnis und sicherte zu, in diesem Sinne mit der EU zu verhandeln. (az)
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