Ausschreibungsverfahren

Großes Interesse an Fotovoltaik


Nach der zweiten Ausschreibungsrunde für Fotovoltaikanlagen auf Freiflächen sind Bundesnetzagentur und Bundeswirtschaftsministerium mit der Resonanz zufrieden. Insgesamt seien 136 Gebote eingereicht worden, teilten Agentur und Ministerium mit. Das Ausschreibungsvolumen von 150 MW wurde dabei mehr als dreifach überzeichnet.

Erstmals wurde das Einheitspreisverfahren angewendet. Danach erhalten alle erfolgreichen Bieter den Wert des letzten Gebots, das einen Zuschlag bekommen hat. „Wir sind gespannt, welche Ergebnisse das Einheitspreisverfahren in Hinblick auf die Höhe des Zuschlagswerts liefern wird“, erklärte Staatssekretär Rainer Baake. Noch müssen sich die Bieter gedulden, um zu erfahren, ob und zu welchen Wert sie zum Zuge kommen. Erst nach der Entscheidung, ob ein Nachrückverfahren durchgeführt wird, werde der Einheitspreis bekannt gegeben, so die Bundesnetzagentur. Derzeit werde die Zulässigkeit der 136 Gebote geprüft.

In der ersten Ausschreibungsrunde waren die Preise noch im sogenannten "Gebotspreisverfahren" (pay-as-bid) ermittelt wurden. Jeder erfolgreiche Bieter bekam dabei einen Zuschlag zu dem von ihm angebotenen Wert. (SB)
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