Liquiditätshilfen

Grüne haben auch die Tiere im Blick


Wer Geld will, soll zur Lösung des Problems beitragen – auf diesen einfachen Nenner bringt es der agrarpolitische Sprecher der Grünen im Bundestag, Friedrich Ostendorff, wenn es um die Verteilung der Hilfsgelder an Milchbauern geht. „Die bereitgestellten Mittel in Höhe von knapp 70 Mio. € müssen an eine Drosselung der Produktionsmenge gekoppelt werden“, fordert der Bundestagsabgeordnete. Nur so könnten die Mittel noch angebotswirksam werden. Mit einer reinen Ausschüttung sei niemandem geholfen.

Milcherzeuger, die auf Liquiditätshilfen zurückgreifen wollen, müssen ihre Produktionsmenge um mindestens 5 Prozent runterfahren, fordert der Politiker. Die Beihilfen sollten außerdem an das Grünland gebunden werden. Schweinehalter müssen, wenn sie Unterstützung beziehen wollen, zeitweise die Tierdichte reduzieren. Ostendorff ist davon überzeugt, dass so dem Markt, den Bauern und den Tieren geholfen werden könne. (SB)
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