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Knapp drei Wochen vor der Wahl haben die Grünen ein Programm für den „grünen Wandel“ veröffentlicht. Darin wird skizziert, welche Punkte die Partei im Falle einer Regierungsbeteiligung unbedingt verwirklichen will.

Die Energiewende steht dabei im Fordergrund und soll von einem eigenen Ministerium betreut werden, so die Forderung von Spitzenkandidat Jürgen Trittin. Im Wesentlichen soll an zwei zentralen Stellschrauben gedreht werden, um faire Strompreise zu ermöglichen, heißt es dort: Der Emissionshandel soll reaktiviert werden, um Kohlestrom zu verteuern und die „Industrieprivilegien“ bei der EEG-Umlage sollen um 4 Mrd. € sinken.

Die Beendigung der „Subventionen für Megamastanlagen und Schlachtfabriken“ sowie „artgerechte Haltungsbedingungen im Tierschutzrecht“ stehen ebenfalls obenan im Programm der Grünen. (hed)
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