Künast hält die Chance, ein Freihandelsabkommen mit den USA zu erreichen, für größer, wenn der Agrarbereich nicht mit drin ist, sagte sie in einem heute veröffentlichten Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters.

In den USA würden Lebensmittel verkauft, die in der EU nicht zugelassen seien. Als Beispiel nannte Künast Lebensmittel mit gentechnisch veränderten Organismen, Futtermittel, die Wachstumshormone enthalten, oder die in den USA praktizierte Desinfizierung von Geflügelfleisch mit Chlor.

Außerdem gibt es für Künast keine Wettbewerbsgleichheit zwischen Landwirten in den USA und der EU, da die Subventionspraxis ganz unterschiedlich ist. In den USA würden Agrarexporte noch immer subventioniert, etwas, das die EU bereits abgeschafft habe. (sta)
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