Bundesrat

Grünes Licht für Ende der BSE-Tests


Mit dem völligen Verzicht auf BSE-Test für gesund geschlachtete Rinder ging der Bundesrat sogar über die Vorschläge des Bundeslandwirtschaftsministeriums (BMEL) hinaus. Dieses hatte ein Monitoringprogramm für Rinder gefordert, die bei der Schlachtung älter als 11 Jahre sind. Aus Sicht der Länder sei ein solches Programm nicht notwendig, hieß es im Bundesrat. Die Bundesländer berufen sich dabei auf Einschätzungen durch das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), das Friedrich-Loeffler-Instuts (FLI) und die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA). Keine Veränderungen seien bei weiteren Vorsorgemaßnahmen gegen BSE geplant. So bleibe es dabei, dass Risikomaterialien bei der Schlachtung entfernt und beseitigt werden müssten. Auch an den Verfütterungsverboten und den BSE-Untersuchungen von verendeten und aus besonderem Anlass geschlachteten Rindern werde festgehalten. (SB)
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