Vogelgrippe

H5N8-Funde bestätigt

Die am Freitag eingereichten Proben von Verdachtsfällen eines Entenmastbetriebes wurden am heutigen Samstag amtlich vom Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (Laves) und im Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) beprobt und der H5N8-Virus bestätigt.

Um den Ausbruchsbetrieb wird in einem Radius von drei Kilometern ein Sperrbezirk eingerichtet. Inklusive des Ausbruchsbetriebes befinden sich dort rund 180.000 Stück Geflügel in 19 Betrieben. Diese wurden vom Agrarministerium in Hannover gesperrt. Alle Transporte von Geflügel sind untersagt. In einem Radius von einem Kilometer um den Ausbruchsstall werden rund 10.100 Tieren im Ausbruchsbetrieb sowie 40 Tiere von drei Kleinbetrieben getötet. Für alle Tiere, die auf amtliche Anordnung getötet werden müssen, erhalten die Geflügelhalter eine Entschädigung von der Tierseuchenkasse. 

Beobachtungsgebiet eingerichtet


Die Bestände  der 19 Betriebe im Sperrbezirk werden nun vom Laves beprobt. Neben dem Sperrbezirk im Drei-Kilometer-Radius hat der Landkreis ein Beobachtungsgebiet von zehn Kilometern Radius angeordnet. Davon sind insgesamt rund 200 Betriebe betroffen. (da)
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