Schleswig-Holsteins Landwirtschaftsminister Robert Habeck will von Gesetzesverstößen in der Nutztierhaltung und der Fleischproduktion so früh wie möglich Kenntnis erhalten. Dann könnten Verantwortliche auch Mängeln im Schlachthof oder gesetzeswidrigen Ferkeltötungen begegnen, ist er überzeugt. Er geht davon aus, dass Betroffene und Mitarbeiter diese Probleme und Missstände nicht hinnehmen wollten, aber oft unter hohem persönlichem Druck stehen.

Darum soll ihnen Prof. Edgar Schallenberger als Ansprechpartner für alle Angelegenheiten des Tierschutzes im Land zur Verfügung stehen. Schallenberger war am Institut für Tierzucht und Tierhaltung der Universität in Kiel. Landwirte, Tierzüchter, Veterinäre sowie Bürgerinnen und Bürger können sich für alle Fragen des Tierschutzes an ihn wenden. Schallenberger selbst sieht seine Aufgabe darin, als Zuhörer und Ratgeber Lösungen zu finden. (brs)
stats