TTIP

Herkunftsschutz auf der Agenda


Zahlreiche Themen stehen auf der Tagesordnung der achten TTIP-Runde in dieser Woche in Brüssel. Dazu gehören der Schutz von geografischen Bezeichnungen (GI) und die Herkunftskennzeichnung von Fleisch.

Die EU möchte Bezeichnungen wie etwa „Feta“ oder „Nürnberger Rostbratwürste“ weiterhin schützen und den Herstellern in der jeweiligen Region vorbehalten. Sollten auch US-amerikanische Anbieter diese Bezeichnungen benutzen, muss nach Wunsch der EU eine Übergangsregel gefunden werden. Ziel in Brüssel ist es, den Schutz für geografische Angaben oder Herkunftskennzeichnungen auszudehnen, denn bisher greift dieser nur in Europa.

Konkrete Ergebnisse sind in dieser Woche allerdings noch nicht zu erwarten. Aber bis zum Jahresende soll das TTIP-Abkommen in groben Zügen stehen, weshalb die Verhandlungen deutlich an Fahrt aufnehmen müssen. Die USA kommen in dieser Woche deshalb schon einmal mit einer deutlich größeren Delegation angereist, um die zahlreichen Themen auch bearbeiten zu können. (Mö)
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