Verschärft

Hersteller auch bei Täuschung nennen


Die Bundesregierung reagiert auf die jüngsten Lebensmittelskandale. Strengere Gesetze sind geplant. Nach dem Pferdefleischskandal und falsch deklarierten Bio-Eiern soll das Lebens- und Futtermittelgesetzbuch geändert werden. Bei Lebensmitteltäuschungen und Betrug wird künftig der Name des Lebensmittelherstellers veröffentlicht. Für diese Änderung haben die Fraktionen von CDU/CSU und FDP einen entsprechenden Gesetzentwurf im Bundestag eingebracht.


Liegt ein durch Tatsachen begründeter Verdacht auf Täuschung bei Lebens- und Futtermitteln vor, kann der Name des Produktes und Herstellers veröffentlicht werden. Bisher ist das nur bei einer Gesundheitsgefährdung des Verbrauchers möglich. Der Gesetzentwurf soll noch am heutigen Donnerstag im Bundestag beraten werden. (da)
stats