Niedersachsen

Hilfe für Hochwasserschäden

Zunächst seien Mittel in Höhe von 50 Mio. € für Hochwassergeschädigte vorgesehen, teilt das niedersächsische Umweltministerium heute mit. Nach der ersten vorläufigen Schadensanalyse zeichne sich jedoch ein höherer Bedarf ab. Voraussichtlich in der nächsten Woche werde der Niedersächsische Landtag darüber endgültig entscheiden, heißt es weiter.

„Um den von den Hochwasserereignissen in Niedersachsen betroffenen Menschen und Kommunen schnell und unbürokratisch helfen zu können, sollte möglichst schnell ein Nachtragshaushalt mit dem zur Zeit geschätzten Bedarf beschlossen werden", wird Finanzminister Peter-Jürgen Schneider in der Mitteilung zitiert.

Für die Privathaushalte sind danach freiwillige finanzielle Leistungen vorgesehen. Die Soforthilfe soll akute Notlagen bei der Unterkunft oder der Wiederbeschaffung von Hausrat finanziell überbrücken. Bei einem Mindestschaden von 5.000 Euro können Privathaushalte unbürokratische Hilfe erhalten. Pro erwachsene Person können 500 € beantragt werden, pro Kind 250 €, maximal 2.500 € pro Haushalt. Bei ganz besonderen sozialen Notlagen sei unter strengen Voraussetzungen auch eine höhere Leistung möglich.
Darüber hinaus könnten zusätzliche Unterstützungshilfen gewährt werden, soweit eine Elementarschadenversicherung nicht abgeschlossen werden konnte. Die Voraussetzungen hierfür würden derzeit noch entwickelt und zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.Die Antragsunterlagen für die Soforthilfe seien ab sofort freigeschaltet, teilt das Ministerium mit.  (jst)
 

 
 

 


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