Der künftige Anbau von Zuckerrüben soll möglichst umweltschonend und zugleich effizient sein. Neue Sorten und Anbauverfahren sollen den Weg dorthin ebnen. Darum wird das rheinland-pfälzische Landwirtschaftministerium das Projekt „Zukunft Zuckerrübe“ auch weiterhin unterstützen, betont Höfken. Bis 2015 sollen als Schwerpunktthemen die vorbeugende Bekämpfung der Nematoden, die Anpassung an den Klimawandel, die Veränderung des Spektrums an Schaderregern sowie eine reduzierte Anwendung von Pflanzenschutzmitteln und Beregnung stehen.

Die Gesamtkosten des im März gestarteten Projekts „Zukunft Zuckerrübe“ betragen 481.000 €, von denen Rheinland-Pfalz 195.000 € übernimmt. Das Land Hessen steuert 30.000 € bei und den Rest trägt der Verband der Hessisch-Pfälzischen Zuckerrübenanbauer, der für die Umsetzung verantwortlich ist.

Projektpartner sind die Johannes-Gutenberg-Universität, Mainz, die RLP AgroScience GmbH, Neustadt, das Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Rheinhessen-Nahe-Hunsrück und die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität. Die erste Projektphase von 2009 bis 2012 hatte das Mainzer Landwirtschaftsministerium bereits mit rund 430.000 € gefördert. (brs)
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