GAP-Vereinfachung

Hogan entschärft Grünlandfalle


Bei der Vereinfachung des Greenings schreitet die EU-Kommission zur Tat. EU-Agrarkommissar Phil Hogan kündigte auf dem EU-Agrarrat erste Schritte an. Zunächst geht es um Klarstellungen bei den Greening-Auflagen. Großzügig will die EU-Kommission vorgehen, wenn Höchstbreiten von Streifen an Feldrändern, Gewässern oder Wäldern nicht eingehalten werden. Auf den Randstreifen, die als ökologische Vorrangfläche angemeldet werden, will die EU-Kommission eine Abweichung von bis zu 4 Metern tolerieren. Zudem definiert die EU-Kommission Dauergrünland neu. Wenn auf Ackerland fünf Jahre hintereinander Gras oder Klee angebaut werden, soll dies zukünftig nicht mehr dazu führen, dass aus dem Ackerland Grünland wird. Klee unterbreche die fünf Jahre, die bei der bisherigen Definition zählen, erklärte ein Sprecher von Hogan. Beide Klarstellungen sollen noch im Mai dem Verwaltungsausschuss der EU-Kommission vorgelegt und bei den Kontrollen des Greenings noch in diesem Jahr angewendet werden. (Mö)
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