Der irischen Fachzeitschrift Agriland liegt der Brief vor, mit dem Juncker Hogan seine Nominierung bestätigt hat. Darin stehen die Aufgaben, die der Kommissionspräsident vom Agrarkommissar erwartet:

Hogan solle seinen Beitrag zur Arbeitsplatzsicherung leisten. Innerhalb der ersten drei Monate werde dazu ein Wachstums- und Investitionsprogramm vorgelegt werden. Konkret: „Sie sollten sich insbesondere darauf konzentrieren, dass die Investitionen in die ländliche Entwicklung gut eingebettet sind in Strategien für Wachstum und Arbeitsplätze“.

Als weiteren Punkt nannte Juncker die Umsetzung der kürzlich beschlossenen GAP-Reform. Wobei besonderes Augenmerk auf das Subsidiaritätsprinzip und auf Fragen der Flexibilität und Vereinfachung der GAP-Instrumente gelegt werden soll.

Innerhalb der ersten zwölf Monate, erwartet Juncker von Hogan, solle geprüft werden, ob es ein Potenzial für weitere Vereinfachungen der Direktzahlungen, insbesondere der Bereiche Greening, ländliche Entwicklung, Qualitätspolitik, gebe.

Hogan solle Anstrengungen unternehmen, die Energieeffizienz zu erhöhen und Emissionen in der Landwirtschaft zu senken.

Des Weiteren soll Hogan eine regelmäßige Überprüfung der Wirksamkeit der EU-Ausgabenprogramme veranlassen, die Ausgaben sollen selbstverständlich im Einklang mit dem Haushalt stehen und den Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit entsprechen. (hed)
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