Nährstoffbericht

ISN sieht unnötige Polarisierung

Die Schweinehalter in Niedersachen begrüßen die umfassende Dokumentation und Bilanzierung der Nährstoffströme, heißt es in dem Dokument. Der Bericht sei geeignet, zur Versachlichung der Diskussion um mögliche Nährstoffüberschüsse beizutragen.

Jedoch weist die ISN die ihrer Meinung nach einseitige Zuordnung von Stickstoffüberschüssen durch die Tierhaltung zurück. Es dürfe nicht übersehen werden, dass auch ein massiver Anteil an Gärresten aus Biogasanlagen  sowie die Verwendung mineralischer Düngemittel zu Überschüssen beitragen.

Die von dem Ministerium im Zusammenhang mit dem Nährstoffbericht geäußerte Bemerkung, dass die Landesregierung  Auflagen für die Tierhaltung gezielt verschärfe, empfindet die ISN als befremdlich. Die Vereinigung erkennt in den Aussagen des Ministeriums eine ihrer Meinung nach unnötige Polarisierung. Einseitige Schuldzuweisungen an die Tierhalter betrachtet sie als nicht zielführend. Vielmehr solle an konstruktiven Lösungsmöglichkeiten gearbeitet werden, an denen sich die ISN gern beteiligen werde. (jst)
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