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Der Industrieverband Agrar (IVA) hat auf der Grünen Woche in Berlin die Initiative „Die Pflanzenschützer" gestartet. Der Verband möchte damit für eine leistungsstarke und moderne Landwirtschaft werben und gleichzeitig zu einem kritischen Dialog einladen.

Dem IVA möchte nach eigener Aussage vor allem darstellen, wie die verschärften Regeln für die Zulassung von Pflanzenschutzmitteln in Europa Innovationen bremsen und in wenigen Jahren dazu führen könnten, dass ihnen kaum noch wirksame Lösungen im Pflanzenschutz zur Verfügung stehen. Zielgruppe der Internetseite die-pflanzenschützer.de sind nach Angaben des IVA in erster Linie Landwirte.

Bereits zur Grünen Woche sucht der IVA mit einem ungewöhnlichen Marktstand auf dem Erlebnis-Bauernhof den Dialog. Zunächst erinnert der Stand an das, was die Besucher von Wochenmärkten kennen. Treten sie jedoch näher, finden sie eine dürftige Auslage, weil das Obst und Gemüse von Schorf und Pilzen befallen ist.

Die Standbetreuer des IVA berichten, dass es in den vergangenen Tagen in Berlin zu „konstruktiven, bisweilen auch kontroversen Dialogen" gekommen sei. (db)
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