Hochwasser

Im Nordosten vor allem Grünland betroffen

Den Schätzungen zufolge liegt der Schaden durch das Elbehochwasser im Juni in der Landwirtschaft Mecklenburg-Vorpommerns bei etwa 1,4 Mio. €. Überschwemmt wurden nach Angaben des Agrarministeriums in Schwerin vor allem Grünlandflächen. Ackerland sei nur in geringem Maße betroffen.

Zur Regulierung der Schäden wird derzeit eine Verwaltungsvereinbarung zwischen dem Bund und den vom Hochwasser betroffenen Ländern erarbeitet. Diese ist Grundlage für entsprechende Richtlinien in den einzelnen Ländern. In Mecklenburg-Vorpommern wird das Papier zeitgleich erarbeitet. Zuständige Stelle für die Umsetzung der Richtlinie ist das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt (StALU) Westmecklenburg.

Sobald Richtlinie und Antragsformular vorliegen, wird die Eröffnung des formellen Antragsverfahrens öffentlich bekannt gemacht, so das Ministerium weiter.

Die niedersächsische Landesregierung hat am heutigen Dienstag in Hannover den Chef der Staatskanzlei, Dr. Jörg Mielke, beauftragt, mit dem Bund die Umsetzung des Aufbauhilfegesetzes zur Finanzierung der Hochwasserschäden zu vereinbaren. Zuvor hatte Mielke dem Kabinett über den bisherigen Verhandlungsstand der da­zugehörigen Verordnung und der erforderlichen Verwaltungsvereinbarung zwischen Bund und Ländern berichtet.

In Nieder­sachsen hatten die Hochwasserereignisse im Frühsommer 2013 Schäden von rund 76,5 Mio. € verursacht. (Sz)
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