Entwicklungszusammenarbeit

Impulse aus dem Ökolandbau

In Gegenwart des Bundesministers für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Gerd Müller, wird heute in Legau im Allgäu der Preis "One World Award" verleihen, teilt der Bund ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) mit. Es sei sehr zu begrüßen, dass der Bundesminister auf diese Weise das Potenzial des Ökologischen Landbaus für die globale Ernährungssicherung hervorhebe. 

Vor wenigen Wochen bereits hätten sich Vertreter des Ministeriums und verschiedener Ökolandbauverbände an einem Runden Tisch zusammengesetzt.  Ziel sei es gewesen, den Beitrag agrarökologischer Methoden auf die Wertschöpfung im zertifizierten Ökolandbau in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit zu ermitteln.

Der ökologische Landbau habe über viele Jahrzehnte Erfahrung gesammelt, wie natürliche Regelmechanismen intelligent genutzt werden könnten, wird der BÖLW-Vorstandsvorsitzende, Dr. Felix Prinz zu Löwenstein, in der Mitteilung zitiert. Aus seiner eigenen Erfahrung als Entwicklungshelfer könne er bestätigen, dass gerade Kleinbauern in den Ländern des Südens mit ökologischen Methoden höhere und sichere Erträge erzielen könnten. 

Den Forderungen des Bundesministers nach einer nachhaltigen und klimagerechten Landwirtschaft könnten diese Methoden in besonderer Weise entsprechen. Durch den Verkauf hochwertiger zertifizierter Bio-Produkte auch im Export könne der Ökolandbau zusätzliche Einkommen schaffen. (jst) 
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