Die energieintensive Industrie solle stärker als bisher an den Kosten der Energiewende beteiligt werden, heißt es in einer Mitteilung der Organisation. Es dürfe nicht dabei bleiben, sie bei der Finanzierung außen vor zu lassen, wird Bund-Energieexpertin Tina Löffelsend zitiert. Diese indirekten Subventionen würden sich auf rund fünf Mrd. € pro Jahr belaufen. Bisher bekannte Vorschläge der SPD zu einer Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) nach der Bundestagswahl würden lediglich eine Senkung um 500 Mio. € umfassen. "Das reicht bei weitem nicht aus", so Löffelsend.

Als ungeeignet kritisiert der Bund den SPD-Vorschlag zur Senkung der Stromsteuer. Eine solche Maßnahme hätte nur einen sehr geringen Effekt und würde ein falsches Signal aussenden. "Energie wird nicht billiger, deshalb sind Programme zum Energiesparen und zur Steigerung der Energieeffiezienz unerlässlich", so Löffelsend. (jst)
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