Auf Initiative der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) gründeten am Donnerstag den „UP KRITIS Branchenarbeitskreis Ernährungsindustrie" (BAK Ernährungsindustrie). Gründungsmitglieder sind Verbände und Unternehmen der Ernährungsindustrie, die kritische Infrastrukturen vertreten. Ausfälle in der Produktion dieser Unternehmen können kritische Versorgungsengpässe mit sich bringen.

Aufgabe des BAK Ernährungsindustrie ist es, einen Branchenstandard für IT-Sicherheit gemäß den Anforderungen der BSI-Kritisverordnung zu erarbeiten, teilt der BVE mit. Die Verordnung legt fest, welche Unternehmen in den Regelungsbereich des IT-Sicherheitsgesetzes fallen. Darüber hinaus soll der Branche im Rahmen des BAK Ernährungsindustrie ein Forum zum Austausch über Fragen der IT-Sicherheit geboten werden.

Produktion effizient und branchengerecht sichern

„Die deutsche Ernährungsindustrie garantiert täglich höchste Standards an Lebensmittelsicherheit und Qualität für ihre Kunden. Das macht den Einsatz modernster und zunehmend digitalisierter Produktionstechnologien unerlässlich. Ein Branchenstandard für IT-Sicherheit soll den Unternehmen eine wichtige Orientierung geben, wie sie ihre Produktionsprozesse effizient und branchengerecht vor Cyberattacken absichern können", erklärt Christoph Minhoff, BVE-Hauptgeschäftsführer.

Weitere Teilnehmer aus Industrie und Verbänden willkommen

Als Sprecher des BAK Ernährungsindustrie wurde Dr. Dieter Schramm, Bereichsleiter IT Betrieb und Organisation der Mitteldeutschen Erfrischungsgetränke, als stellvertretender Sprecher Ralf Otto, Q-SHE-Manager und Compliance-Officer der Omira-Gruppe, sowie als Leiterin Stefanie Sabet, BVE-Referentin für Wirtschaftspolitik und Außenhandel, einstimmig gewählt. Interessierte Unternehmen und Verbände der Branche können sich jederzeit bei UP KRITIS kostenfrei anmelden und damit ebenso am Branchenarbeitskreis mitwirken. (az)
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