Das interaktive Bienenportal ist Teil des Forschungsprojekts „Geobee“, das von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung betreut wird. Drei Jahre lang wollen Forscher des Julius-Kühn-Insituts und das Ingenieurbüro Leschke Informationen zu Wildbienen sammeln und in dynamischen Karten die Verteilung von Imker und Bienenvölkern, Wildbienengebieten und geeigneten Trachtpflanzen zeigen.

Zunächst sind die Daten für Brandenburg online, weitere Bundesländer sollen folgen. Die Daten sind auch mobil abrufbar: Eine mobile WebApp gibt es als Anwendung für das Smartphone.

Den Austausch von Landwirten und Imkern soll eine Kooperationsbörse auf dem Bienenportal fördern: Landwirte können Pflanzenschutzanwendungen angeben und Imker auf potenzielle Gefahren hinweisen. Die Imker können die Bienenvölker daraufhin an geeigneten Standorten aufstellen oder auch anhand der eingegeben Trachtpflanzen geeignete Standorte für die Beuten ausfindig machen. Die Landwirte wiederum können Informationen zum Bienenschutz und zur Strukturierung der Agrarflächen mit beispielsweise Blühstreifen abrufen.

Die Daten werden anonymisiert angegeben. Der genaue Standort von Bienenvölkern ist nicht ersichtlich. Zudem sind einige Anwendungen nur für registrierte Nutzer sichtbar. (az)
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