Wie der Norddeutsche Rundfunk (NDR) berichtete, seien in Schleswig-Holstein alle Konfliktpunkte ausgeräumt. Damit könne das Jamaika-Bündnis im Norden regieren. Bei den Landtagswahlen im März hatte der CDU-Kandidat Daniel Günther die meisten Stimmen erzielt. Der bisherige Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) räumte seinen Posten. Seine Regierungskoalition von SPD, Grünen und der dänischen Minderheitspartei SSW wurde abgewählt. Nun wollen es CDU, FDP und die Grünen wagen.  Es gilt als sicher, dass der bisherige Landwirtschaftsminister Robert Habeck wieder das Ressort Agrar und Umwelt übernehmen wird. Am Mittwoch soll der Koalitionsvertrag unterzeichnet werden.

Auch in Nordrhein-Westfalen (NRW) steht der Koalitionsvertrag. Dies teilten am späten Dienstagabend der Spitzenkandidat der CDU, Armin Laschet, und jener von der FDP, Stefan Lindner, mit. Sie haben ihren Koalitionsvertrag innerhalb von drei Wochen ausgehandelt. Die Ressortzuschnitte des künftigen Kabinetts sind noch nicht endgültig festgelegt. Den Koalitionsvertrag wollen die Parteien am Freitag der Öffentlichkeit vorstellen. Die Einigung muss anschließend in einer Mitgliederbefragung der FDP und von einem CDU-Landesparteitag gebilligt werden. Laschet will sich am 27. Juni im Landtag zum Ministerpräsidenten von NRW wählen lassen. (da)
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