Die Junglandwirte fordern mehr mittel- und langfristige Hilfen, um künftige Krisen zu vermeiden. Junge Landwirte seien von dem Preistief am Agrarmarkt besonders hart betroffen und damit die Zukunft der Nahrungsmittelproduktion in der EU. Denn junge Landwirte seien es, die meist viel in den Betrieb investierten, oft nicht ausreichend finanziellen Rückhalt hätten und nun mit Liquiditätsproblemen zu kämpfen hätten. Das mache so verwundbar, wenn es zu substanziellen Preisrückgängen komme, so CEJA in ihrer Mitteilung. 


Die Junglandwirte fordern vor allem ein zusätzliches Budget für die Umsetzung des Artikels 222 der Gemeinsamen Marktordnung, der Mengenabsprachen am EU-Milchmarkt zulässt. Auch schlagen sie vor, die Zusammenarbeit mit der Europäischen Investmentbank (EIB) zu intensivieren. Die Junglandwirte mahnen zu einem unverzüglichen Handeln, um noch weitere Preisrückgänge zu vermeiden. (az)
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