Gewässerschutz

K+S muss nachbessern


Die Salzwasser-Entsorung im Werra-Kalirevier dürfte die K+S AG erneut beschäftigen. Am gestrigen Dienstag haben die Länder der Flussgebietsgemeinschaft Werra und Weser für die Jahre 2015 bis 2021 im Grundsatz die zwischen dem Land Hessen und K+S im Vier-Phasen-Plan beschlossenen Maßnahmen für diesen Zeitraum bestätigt. Ziel ist es, durch Investitionen seitens K+S den Naturraum Werra-Weser im Sinne der Umwelt und des europäischen Wasserrechts weiter zu entlasten.

Nun muss die K+S nachlegen. Dazu soll jetzt abweichend von den bisherigen Vereinbarungen bis zum Jahr 2027 die Salzbelastung von Werra und Weser nach dem Willen der sieben Anrainer-Länder deutlich gesenkt werden.  Hier reichen die bisher vorgelegten Maßnahmen nicht aus. Sie sollten 2060 erfüllt sein.
 
K+S weist darauf hin, dass es zum jetztigen Zeitraum keine konkreten und machbaren Maßnahmen gäbe. Das Unternehmen hatte mit Spannung die Anhörung verfolgt und auf die Zusagen der hessischen Landesregierung gehofft, die zunächst die Vorschläge von K+S zur Entsalzung im Rahmen eines Vier-Punkte-Plans akzeptiert hatte. Nun kommt zusammen mit anderen Regierungen mit grüner Beteiligung heftige Kritik an diesen Vereinbarungen.

Für die Weser bedeutet der neue Fahrplan, dass 2027 der von der EU geforderte "gute Zustand" nach den Vorgaben der EU-Wasserrahmenrichtlinie erreicht wird", sagte  Hessens grüne Umweltministerin Priska Hinz.  (da)
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