Glyphosat

Kalifornien warnt vor Krebsrisiko

Die kalifornische Behörde für Umwelt und Gesundheit (OEHHA) listet den Wirkstoff ab dem 7. Juli. Kalifornien folgt damit der Einstufung durch die Krebsforschungsagentur (IARC) der Weltgesundheitsorganisation. Jetzt muss der Hersteller das Pflanzenschutzmittel mit Warnhinweisen versehen, um Anwender und das Grundwasser vor möglichen Risiken zu schützen. Monsanto hatte mit einer Klage vergeblich versucht, sein Produkt von der schwarzen Liste zu bekommen. Der Hersteller geht nun in Revision, was aber keine aufschiebende Wirkung mehr hat. In der EU ist man zu anderen Ergebnissen gekommen. Die Europäische Chemikalienagentur (Echa) geht im Gegensatz zur Weltgesundheitsorganisation nicht von einem Krebsrisiko aus. Deshalb verhandelt die EU-Kommission mit den EU-Mitgliedstaaten über eine 10jährige Verlängerung von Glyphosat. (Mö)
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