Die Verbraucherpreise für Nahrungsmittel sind im Juli 2013 gegenüber Juli 2012 um durchschnittlich 5,7 Prozent gestiegen, meldet das Statistische Bundesamt (Destatis). Vor allem die Preise für Speisefette und Speiseöle legten im Vergleich zum Vorjahr um 15,4 Prozent zu – am deutlichsten Butter um 30,8 Prozent. Auch der Einkauf von Gemüse verteuerte sich um insgesamt 11,7 Prozent. Kartoffeln fallen mit Preiserhöhungen um 44,4 Prozent besonders stark auf.

Deutlich teurer waren auch Molkereiprodukte und Eier: H-Milch kostet 18,2 Prozent mehr, Quark 13,0 Prozent mehr sowie Eier 7,1 Prozent mehr. Fleisch und Fleischwaren sind mit Preiserhöhungen um 4,4 Prozent dabei.

Die gesamten Verbraucherpreise in Deutschland lagen im Juli 2013 um 1,9 Prozent höher als im Juli 2012. In den Vormonaten hatte die Inflationsrate bei 1,8 und 1,5 Prozent gelegen. (brs)
stats