Am morgigen Mittwoch sollen die Koalitionsgespräche zwischen CDU/CSU und SPD starten. Die Agrarpolitik bekommt nach Informationen von agrarzeitung.de keine eigene Arbeitsgruppe, sondern teilt sie sich mit der Umweltpolitik und dem Verbraucherschutz.

Um die personelle Zusammensetzung der Gruppen, die den Fahrplan der Fachpolitik für die kommenden vier Jahre vorgeben wird, gibt es allerlei Spekulationen. Als so gut wie sicher gilt, dass für die CSU der Bundestagsabgeordnete und bisherige Parlamentarische Staatssekretär im Bundeslandwirtschaftsministerium, Gerd Müller, die Bundestagsabgeordnete Marlene Mortler und als Ländervertreter der bayerische Agrarminister Helmut Brunner in die Arbeitgruppe Agrar gehen.

Bei der CDU erwarten der bisherige Agrarsprecher Franz-Josef Holzenkamp, der Parlamentarische Staatssekretär im Bundeslandwirtschaftsministerium, Peter Bleser, sowie die Verbraucherpolitikerin Mechthild Heil eine Berufung. Außerdem ist für die CDU in den Ländern der Thüringer Agrarminister Jürgen Reinholz als Arbeitsgruppenmitglied im Gespräch.

Für die SPD ziehen vermutlich der bisherige Agrarsprecher Wilhelm Priesmeier sowie der Agrarminister aus Mecklenburg-Vorpommern Till Backhaus in die Gruppe ein. Für Verbraucherfragen könnte die Abgeordnete Elvira Drobinski-Weiß stehen.

Die Inhalte für die große Koalition sollen nach derzeitigem Stand von insgesamt zwölf Arbeitsgruppen verhandelt werden. Neben dem Paar Agrar/Umwelt sollen dies die Gruppen Außen-, Finanz-, Wirtschafts-, Energie-, Arbeits-, Familien-, Gesundheits-, Verkehrs-, Wissenschafts-, Innen- und Kulturpolitik sein. Sie sollen bereits diese Woche ihre Arbeit aufnehmen. (sta)
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