Die Kontakte auf Arbeitsebene zwischen dem Bundeslandwirtschaftsministerium und Behörden in der russischen Föderation sollen weiter intensiv gepflegt werden. Das kündigte Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) im Rahmen der Haushaltsdebatte an. In dieser politischen Krise will er „nicht nur über schiere Umsatzzahlen reden“. Schwerer wiegt aus seiner Sicht, dass die sicher geglaubte politische Stabilität 25 Jahre nach dem Fall der Mauer gefährdet ist. Er betrachtet die politische Entwicklung mit Sorge und hofft auf eine baldige politische Lösung.

Schmidt kündigt in Kürze eine Reise in die Ukraine und nach Moldawien an, die er gerne mit der Kontaktpflege in die russische Föderation verbinden würde. Eine eigene Stabsstelle im Ministerium hält derzeit die Gespräche mit russischen Stellen am laufen. Schmidt bedauerte, dass die russischen Verbraucher derzeit auf Produkte aus Deutschland verzichten müssten, die dort sehr gefragt seien. (brs)
stats