Bis zum 2. März informieren sich Inspektoren der russischen Behörde Rosselkhoznadzor über das niederländische System zur Pflanzkartoffelanerkennung. Wie die Behörde mitteilt, folgen sie damit einer ausdrücklichen Einladung aus den Niederlanden.

Die Experten werden Proben nehmen, die sie in ihren Labors untersuchen wollen. Sofern die Experten von der Zuverlässigkeit der niederländischen Pflanzgutkontrollen und der Sicherheit der Ware überzeugt sind, können Pflanzkartoffellieferungen nach Russland wieder beginnen. Im vorigen Jahr hat Russland seine Grenzen aus phytosanitären Gründen unter anderem für Kartoffeln aus der EU geschlossen.

Außerdem sind Vertreter der weißrussischen Behörde für Pflanzenzüchtung und Pflanzenschutz mitgereist. Das Nachbarland Russlands hatte sich dem Importstopp für europäisches Pflanzgut angeschlossen. (brs)
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