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Kontrolleure entkräften Vorwürfe

Die in den Berichten erhobenen Vorwürfe zu Tierschutzvergehen im Bereich der Schweinehaltung sind inzwischen weitgehend entkräftet worden, teilt die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) mit. Die Ställe seien von Amtsveterinären der zuständigen Kontrollbehörden und den QS-Auditoren überprüft worden. „Die Betriebe konnten aufzeigen, dass sie mit Problemen und kranken Tieren – die es zweifelsfrei auch zuweilen gibt – Tierschutzgerecht umgegangen sind“, stellt die ISN fest.

„Wir brauchen keine illegalen Aufnahmen aus den Ställen, denn die Tierhalter haben nichts zu verbergen“, erklärt ISN-Geschäftsführer Dr. Torsten Staack. Genau deshalb würden viele Landwirte ihre Ställe öffnen. Es müsse aber auch jedem klar sein, dass Krankheiten und kranke Tiere im Stall vorkommen können. Wichtig sei, dass diese fachgerecht versorgt werden. „Dort wo tatsächlich Verstöße vorliegen, sind diese natürlich abzustellen und ohne Wenn und Aber entsprechend zu sanktionieren – aber bitte durch die zuständigen Fachleute“, so Staack. (SB)
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