Gentechnik

Kritik aus Übersee


Die Überlegungen für nationale Vermarktungsverbote von Lebens- und Futtermitteln, die gentechnisch veränderte Organismen (GVO) enthalten, haben wichtige Agrarexport-Länder aufgeschreckt. In einem gemeinsamen Schreiben an die EU bringen die Botschafter der USA, Kanadas, Brasiliens und Argentiniens ihre Bedenken gegen die aktuell diskutierten Pläne zum Ausdruck. Sie fordern, die Handelspartner früh einzubinden, falls tatsächlich derartige Regelungen auf den Weg gebracht werden sollten. „Wir vertrauen auf die Kommission, zu gewährleisten, dass sämtliche erwogenen Optionen in vollem Einklang mit den Verpflichtungen der EU gegenüber der Welthandelsorganisation stehen“, teilen die Botschafter mit. (SB)
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