Das Niedersächsische Umweltministerium stellt 28 Mio. € aus dem EU-Strukturfonds bereit, um die Sanierung von verschmutzten Brachflächen zu unterstützen. Dazu wurden entsprechende Richtlinien beschlossen, teilte das Ministerium mit. Als besonders förderwürdig werden diejenigen Sanierungsmaßnahmen eingestuft, die eine nachhaltige Nachnutzung ermöglichen und zu den jeweiligen Entwicklungszielen der Kommune und der regionalen Landesentwicklung beitragen. Beispielhaft für eine solche nachhaltige Nachnutzung seien Sanierungen von innerörtlichen Flächen, die wieder baulich genutzt werden sollen und in ein Entwicklungskonzept der Kommune integriert sind.

Die EU-Förderung ermöglicht Zuwendungen in Höhe von bis zu 50 Prozent der Sanierungskosten. Das Förderangebot ist insbesondere an Kommunen gerichtet, aber auch Unternehmen können davon profitieren. "Um zu unterstreichen, welche Bedeutung die Landesregierung der Reduzierung des Flächenverbrauchs insbesondere durch Altlastensanierungen zumisst, werden die EU-Mittel mit eigenen Mitteln des Landes aufgestockt und ein maximaler Fördersatz von 65 Prozent ermöglicht", so das Ministerium. Bis einschließlich 2020 sollen damit in Niedersachsen im Rahmen der Förderrichtlinie Sanierungsvorhaben mit über 28 Mio. € gefördert werden. (az)
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