Angefangen mit der Brache über den Anbau von Zwischenfrüchten und von Leguminosen bis hin zu Landschaftselementen, Puffer- und Blühstreifen haben die Landwirte sämtliche Varianten des Greenings angewendet. Insgesamt wurden auf rund 1,23 Mio. ha Ackerfläche ökologische Vorrangflächen angelegt. Gewichtet nach den Anrechnungsfaktoren, die die ökologische Wertigkeit wiedergeben sollen, entspricht dies rund 590.000 ha. Dieser gewichtete Flächenwert teilt sich auf in 174.000 ha Brache, 265.000 ha Zwischenfrüchte und Grasuntersaaten sowie 95.000 Hektar Leguminosen beziehungsweise stickstoffbindende Pflanzen.

Rund 33.000 ha ökologische Vorrangflächen wurden mit Landschaftselementen erfüllt. Mehr als 22.000 ha Ackerfläche haben die Landwirte als Gewässer-, Blüh-, Feld- und Waldrandstreifen angelegt. Das entspricht einer Gesamtlänge von rund 15.000 Kilometern Randstreifen bei einer angenommenen Durchschnittsbreite von 10 Metern.

Die Auswertung des Deutschen Bauernverbands (DBV) beruht auf Angaben der Landesverbände und erfasst rund 90 Prozent der Ackerfläche Deutschlands. Bei der Auswertung der Daten ist zu berücksichtigen, dass zum Zeitpunkt der Aussaat des Wintergetreides im Herbst 2014 wesentliche Details des Greenings noch nicht rechtlich verbindlich geregelt waren. Daher ist davon auszugehen, dass es zukünftig noch Verschiebungen zwischen den Ökologischen Vorrangflächen geben wird. (az)
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