Nach dem Einfuhrverbot von Agrargütern aus Europa und USA braucht das Land voraussichtlich rund 13,9 Mrd. € an staatlicher Unterstützung zusätzlich, um die Selbstversorgungsquote mit Lebensmitteln zu erhöhen. Den Plan für die Jahre 2015 bis 2020 stellte Landwirtschaftsminister Nikolai Fjodorow gegenüber Ministerpräsident Dmitri Medwedew vor. Dies berichtet der Pressedienst Agra Europe, London.

Das Ziel, 80 bis 90 Prozent der Nahrungsmittel sollten das Label „Made in Russia“ tragen, wurde bereits im Jahr 2010 postuliert. Medvedev kommentierte die Vorschläge nicht direkt, wies jedoch darauf hin, dass die Import-Restriktionen zunächst nur für ein Jahr gelten sollen. (hed)
stats