Frankreich

Le Foll stockt Hilfen auf


Er könnte nicht alles ausgleichen, aber die 290 Mio. € sollten in der schwierigen Situation zumindest helfen, erklärte der französische Landwirtschaftsminister Stephane Le Foll. Von den 290 Mio. € sind 125 Mio. € für die Erzeuger von Schweine- und Rindfleisch vorgesehen. 130 Mio. € sollen an die Geflügelhalter gehen, die vor allem im Südwesten Frankreichs unter der Vogelgrippe leiden.

Le Foll ist enttäuscht, dass die EU-Kommission die private Lagerhaltung (PLH) von Schweinefleisch so schnell wieder geschlossen hat. Der Minister will sich deshalb auf dem kommenden EU-Agrarrat im Februar dafür einsetzten, die PLH für Schweinefleisch wieder zu öffnen. Den französischen Fleischverarbeitern rät Le Foll zu einer Kennzeichnung der Herkunft. Allerdings ist die Angabe „Viande de France“ auf Verarbeitungsprodukten freiwillig. Eine verpflichtende Herkunftsangabe ließ sich auf EU-Ebene nicht durchsetzen. (Mö)
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