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Lebensmittelhandel steht in der Pflicht

Schmidt verbindet die Lebensmittel verarbeitende Industrie eng mit dem ländlichen Raum. Sie erfülle gemeinsam mit dem Lebensmittelhandel als Ausbilder und Arbeitgeber auch die unverzichtbare Aufgabe, die ländlichen Regionen zu stärken, sagte er beim heutigen Treffen mit Branchenvertretern. „Gerade in kleineren Dörfern können die Akteure der Ernährungswirtschaft Initiativen der Bevölkerung unterstützen, zum Beispiel den Aufbau von Dorfläden und kombinierten Formen der Nahversorgung", führte Schmidt aus.

Nach diesem Exkurs ging es um handfeste Themen, die die Branche bewegt, wie zum Beispiel die Kennzeichnung regional erzeugter Produkte, die Reduzierung von Lebensmittelabfällen, die Prävention ernährungsmitbedingter Krankheiten durch Aufklärung sowie die Chancen des Freihandelsabkommens TTIP zwischen der EU und den USA.

Innerhalb von nur einer Woche traf sich Schmidt damit schon zum dritten Mal zum Erfahrungsaustausch. Den Anfang machte die Öko-Landwirtschaft, am Donnerstag waren die Exporteure von Agrarerzeugnissen zu Besuch im BMEL und heute die Ernährungswirtschaft. Bis zum Herbst will sich der Minister noch über die Themen Umwelt, Tier und Energie schlau machen. (da)
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